Vogelfamilien

Lovebird grauköpfig

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Der grauköpfige Lovebird wurde erstmals 1788 von Johann Friedrich Gmelin beschrieben. Er war ein berühmter deutscher Arzt, Botaniker und Mitglied der St. Petersburger Akademie der Wissenschaften.

Die Hauptfarbe des Gefieders des grauköpfigen Lovebirds ist hellgrün. Brust, Hals und Kopf des Papageien sind grau, der Bauch gelblich-grün. In einem breiten Schwanz sind schwarze, grüne und gelbe Federn wunderschön kombiniert. Der kleine, ordentliche Schnabel des Vogels besteht aus grauen, dünnen Beinen mit einer bläulichen Tönung. Die Iris der Papageienaugen ist dunkelbraun.

Der grauköpfige Lovebird ist die kleinste aller Lovebird-Arten. Seine Länge beträgt maximal 13 cm. Sein Schwanz ist kurz und abgerundet. Die Flügelspannweite überschreitet 15 cm nicht. Das Gewicht eines erwachsenen Vogels beträgt etwa 25 Gramm.

Diese Art von Papagei deutet auf einen signifikanten Unterschied zwischen einem Mann und einer Frau hin. Beim Männchen sind der obere Teil der Brust und der Kopf grau gestrichen, beim Weibchen grasgrün. Junge Papageien sind von Erwachsenen kaum zu unterscheiden. Der einzige Unterschied ist ein sanfterer Farbübergang im Gefieder.

Der Lebensraum des grauköpfigen Lovebirds ist ziemlich umfangreich. Sie sind in Sansibar, Mauritius, Reunion, Seychellen und Komoren zu finden. Darüber hinaus sind diese Vögel die einzigen Lovebirds, die in Madagaskar leben.

Der grauköpfige Lovebird wählt seltene Wälder, niedrige Berge, Dattel- und Palmenhaine fürs Leben. Sie benutzen Mulden und verlassene Nester anderer Vögel als Behausungen. Das Weibchen bringt die hohlen Nadeln, Blätter, Palmfasern, dünnen Zweige herein.Aus diesen Materialien webt sie sich einen kleinen weichen Teppich.

Der Papagei verbringt viel Zeit damit, nach Nahrung zu suchen. Es ernährt sich hauptsächlich von den Samen von Gräsern und Sträuchern. Manchmal kann er Obst und Gemüse genießen. Der grauköpfige Lovebird füttert niemals alleine. Während der Fütterung sammeln sich Papageien in kleinen Herden.

An heißen Tagen und in der Nacht ruhen diese Vögel auf Palmenzweigen. Abends, wenn die Sonnenstrahlen nicht mehr sehr warm sind, tummeln sich die Papageien und fliegen schnell von Baum zu Baum. Gleichzeitig machen sie laute, harte Geräusche. Vögel fliegen nicht weit weg. Der lange Flug ermüdet sie.

Grauköpfige Lovebirds erreichen etwa ein Jahr lang die Geschlechtsreife. Normalerweise ist die Brutzeit von November bis Dezember. Ein Weibchen hat 4 bis 6 Eier in einer Kupplung. Sie inkubiert sie etwa drei Wochen lang. Küken schlüpfen blind, bedeckt mit spärlichen Flusen. Ihre Eltern füttern sie mit halbverdauten Körnern. In der zweiten Lebenswoche öffnen die Küken ihre Augen und im Monat erscheint das Gefieder. 40 Tage nach der Geburt beginnen sie bereits, das Nest zu verlassen. Aber das Männchen kümmert sich noch etwa zwei Wochen um sie.

Der grauköpfige Lovebird gilt als seltene Art. Die Zahl der Individuen nimmt aufgrund der Entwaldung ab. Außerdem fallen sie oft Raubtieren zum Opfer.

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